Verhindern von Datenverlust durch Viren und Sicherheitsgefahren aus dem Internet
Zum Schutz Ihrer Daten vor elektronischen Gefahren in der Welt von heute reicht es nicht mehr aus, nur auf Viren aufzupassen. In unserer zunehmend vernetzten Welt sind nicht nur Ihre Dateien in Gefahr: Manchmal ist unser gesamtes "digitales Leben" in Gefahr, und die Bedrohungen stammen aus den vielfältigsten Quellen. Nicht nur, dass ein Virus auf Ihrem Computer zu Datenverlust führen kann; heute besteht sogar die Gefahr, dass durch so genannte Phishing-Angriffe Ihre gesamte Identität gestohlen wird und dass Sicherheitsverletzungen auftreten, die sich völlig Ihrer Kontrolle entziehen.
Machen Sie sich trotzdem keine Sorgen: Wir helfen Ihnen, Ihre Sicherheit zu wahren, und zwar offline und online. Hier finden Sie weitere Informationen darüber, wie Sie Daten vor Viren und anderen Sicherheitsgefahren aus dem Internet schützen können. Falls Sie Fragen haben oder befürchten, dass Sie aufgrund einer Virusinfektion oder einer anderen Sicherheitsbedrohung aus dem Internet Daten verloren habe könnten, sollten Sie mit einem unserer Experten für die Datenwiederherstellung sprechen, und wir werden Ihnen helfen, Ihren Seelenfrieden wiederherzustellen!
Kann ich durch ein Virus oder andere Sicherheitsgefahren aus dem Internet Daten verlieren?
Viren und andere bösartige Software (als "Malware" bezeichnet) können zu Datenverlust führen: Malware kann die vielfältigsten Probleme für Ihre Daten verursachen, die vom Löschen einzelner Dateien, über das Schädigen von Laufwerkspartitionen bis hin zum Löschen ganzer Festplatten reichen können.
Neben der Gefahr, dass Viren Ihren lokalen Computer befallen können, birgt das Internet noch weitere Gefahren, die es böswilligen Menschen ermöglichen könnten, Zugriff auf Ihr Bankkonto oder auf Ihre Kreditkartenabrechnung zu erhalten oder sogar Ihre Identität zu stehlen. Gefahren wie Keylogger und Phishing-Angriffe können eine Bedrohung für Ihre persönlichen Informationen darstellen, wenn Sie nicht aufpassen, dass Sie sich ausreichend gegen diese Online-Gefahren schützen.
Was sind die häufigsten elektronischen Sicherheitsgefahren, die bei mir zu Datenverlust führen könnten?
- Viren:
Ein Virus - die wohl bekannteste Gefahr für Ihre Daten - ist ein kleines, böswilliges Softwareprogramm, das in vielen Fällen auf dem Computer ausgeführt wird, ohne dass der Computerbesitzer überhaupt Kenntnis von seiner Existenz hat. Ein Virus wird automatisch ausgeführt (und übernimmt dabei die teilweise Steuerung eines Programms und in einigen Fällen sogar die teilweise Steuerung des Startvorgangs Ihres Computers) und ist so konstruiert, dass es automatisch auf mehrere Dateien auf Ihrem Computer oder sogar auf andere in einem Netzwerk angeschlossene Computer vervielfältigt (bzw. reproduziert) wird.
Einige Viren sind lediglich lästig (sie bewirken z. B. die Anzeige störender Meldungen oder anstößiger Abbildungen und vervielfältigen sich dann), während andere Viren sehr gefährlich sein können und Dateien löschen, Programme beschädigen oder sogar den Zugriff auf ganze Festplatten verhindern können.
Die Verbreitung von Viren erfolgt zumeist über E-Mail-Anhänge, über Dateien, die mit Messenger-Programmen ausgetauscht werden, oder über Dateien, die von gefährlichen Websites oder File-Sharing-Diensten heruntergeladen werden.
- Keylogging:
Ein Keylogger (auch als "Keystroke Logging" bezeichnet) ist ein Softwareprogramm, das zumeist unbemerkt auf Ihrem Computer (oder sogar auf einem Remote-Computer) ausgeführt wird und das eine einfache Aufgabe hat: Es soll protokollieren, welche Tasten Ihrer Tastatur Sie drücken, und diese Informationen zu einem Hacker übertragen. Auf diese Weise können Kriminelle in den Besitz von Benutzernamen, Kennwörtern, Kontonummern und anderen sensitiven persönlichen Daten gelangen, indem sie einfach "beobachten", was Sie eingeben. Mit diesen Informationen können Hacker später versuchen, Zugriff auf Ihren Computer oder auf andere Konten zu erhalten, für die sie Informationen aufgezeichnet haben.
Wie bei Viren erfolgt die Verbreitung der Keylogger zumeist über heruntergeladene Dateien oder durch das Besuchen von bösartigen Websites.
- Würmer:
Computerwürmer haben die Aufgabe, sich sehr schnell selbst auf sehr großen Computersystem zu verbreiten – und sogar im ganzen Internet –, ohne dass dazu irgendein menschliches Handeln erforderlich ist. Sie können bewirken, dass Computer (oder sogar ganze Computernetze) überlastet werden und nur noch sehr langsam arbeiten oder gar ganz unbrauchbar werden. Obwohl sie häufig selbst gar nicht bösartig sind, können Würmer dafür sorgen, dass Computer und Netzwerke so langsam arbeiten, dass das zu einer echten Störung wird. Und sie können auch eingesetzt werden, um später noch bösartigere Software (z. B. Viren) zu aktivieren.
- Trojaner:
Ein Trojaner - der Begriff geht auf das berühmte "Trojanische Pferd" zurück - ist ein bösartiges Programm, das dazu entwickelt wurde, unerwünschte Effekte hervorzurufen. Dazu gehören Datenverlust oder die Einrichtung von Hintertüren für Datendiebstahl oder Hacking. Trojaner tarnen sich jedoch oftmals als harmloses Spiel, als Witz oder sogar als ein Tool zur Virenentfernung auf Ihrem Computer. Trojaner vervielfachen sich in der Regel nicht, können aber sehr gefährlich sein.
- Phishing:
Phishing (man spricht es "Fisching" aus) ist eine Technologie, die im Internet immer mehr um sich greift. Dabei ahmen Kriminelle ein von Ihnen verwendetes Konto oder eine Dienstleistung nach und versuchen durch diesen Trick, von Ihnen sicherheitsrelevante persönliche Informationen abzufragen. Phishing-Versuche erreichen Sie zumeist in Form von E-Mails oder Links und sehen oft sehr echt und vertrauenerweckend aus. Oft drohen sie damit, dass irgendwelche Schritte an Ihrem Konto unternommen werden, wenn Sie nicht innerhalb einer bestimmten Zeit reagieren, oder sie behaupten sogar, dass sie diese Informationen zum Schutz Ihrer Sicherheit abfragen.
Beispielsweise könnten Sie eine E-Mail erhalten, die wirklich so aussieht, als käme sie von Ihrer Bank. Diese E-Mail fordert Sie auf, sich bei einer Anwendung zum Online-Banking anzumelden, um Ihre Kontendaten zu bestätigen. In Wirklichkeit führen die in der E-Mail enthaltenen Links jedoch zu einer kriminellen Website. Die E-Mail kann Sie sogar auffordern, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen, um Ihre Daten direkt über das Telefon zu bestätigen.
Wie kann ich mich vor diesen Gefahren schützen?
Wie Sie sehen, lauern in der modernen, vom Internet geprägten Welt zahlreiche Gefahren. Doch bei Beachtung einiger vom gesunden Menschenverstand geleiteten Regeln und der nachfolgenden Tipps brauchen Sie keine Angst zu haben.
- Verwenden Sie Antivirussoftware und Internet-Sicherheitssoftware.
Eine Antivirussoftware ist in der Welt von heute zwar schon ein guter Anfang – doch sie allein reicht noch nicht aus. Sie sollten wirklich darüber nachdenken, ein Softwarepaket einzusetzen, das nicht nur Viren aufspüren kann, sondern Ihren Computer auch vor Keyloggern und anderer Spyware schützt und außerdem eine Echtzeiterkennung aller unzulässigen Versuche bietet, mit denen Zugriff auf Ihren Computer erlangt werden soll.
Im Handel gibt es viele Produkte, die diese Funktionen (und oft noch weitere) gebündelt in einem Paket anbieten, aber lassen Sie sich von den Kosten nicht abschrecken: Es gibt auch kostenlose Softwareanwendungen, die viele dieser Funktionen bieten, wenn sie zusammen eingesetzt werden.
- Aktualisieren Sie Ihre Virendefinitionen und Ihre Sicherheitssoftware regelmäßig.
Ständig werden neue Viren, Würmer, Phishing-Angriffe und Trojaner entwickelt. Alle seriösen Antivirussoftwareanbieter bieten Ihnen aktualisierte "Virendefinitionen" (diese enthalten die Informationen, nach welchen Viren die Antivirussoftware suchen soll) und auch Aktualisierungen der eigentlichen Sicherheitssoftware entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zum Herunterladen an. Sie sollten Ihre Antivirendefinitionen mindestens einmal wöchentlich aktualisieren, um sicherzustellen, dass Sie immer vor den aktuellen Gefahren geschützt sind.
- Verwenden Sie eine Firewall.
Eine "Firewall" kann entweder eine Softwareanwendung oder ein Hardware-Gerät sein, das als Puffer zwischen Ihrem Computer und dem Internet agiert. Firewalls können so konfiguriert werden, dass sie nur bestimmte Arten von Informationen zur Übertragung zwischen Ihrem Computer und dem Internet zulassen. Auf diese Weise werden nur solche Informationen durchgelassen, für die Sie vorher die Erlaubnis erteilt haben. Firewalls sind ein gutes Mittel, die Gefahr von Angriffen durch Hacker, Keylogger, Würmer und andere Bedrohungen auf Ihren Computer zu vermindern. In vielen der Internetsicherheit dienenden Softwarepaketen ist bereits eine Firewall-Anwendung enthalten.
- Führen Sie Ihr Antivirusprogramm mindestens einmal pro Woche aus.
Viele Antivirusprogramme können automatisch im Hintergrund ausgeführt werden und neue Viren identifizieren, bevor diese irgendwelchen Schaden anrichten können. Es ist jedoch trotzdem empfehlenswert, Ihr gesamtes System mindestens einmal pro Woche auf Viren überprüfen zu lassen. Sie können dies manuell machen, aber für die meisten Programme können Sie auch einen Zeitplan einrichten und sie ausführen, wenn Ihr Computer nicht benutzt wird.
- Seien Sie misstrauisch bei E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, persönliche Informationen oder Kontendaten zu bestätigen - vor allem, wenn das angeblich ganz dringend ist.
Phishing-Angriffe sind extrem gut darin, eine E-Mail oder andere Medien so aussehen zu lassen, als stammten sie von einem angesehenen Unternehmen oder Dienstleister, mit dem Sie bereits zu tun haben. In einigen Fällen kann die E-Mail Links enthalten, die vermuten lassen, dass sie zur Website des Unternehmens führen. Doch in Wirklichkeit führen sie zu einer kriminellen Website, die von Hackern ausschließlich zu dem Zweck betrieben wird, Ihre Identitätsdaten zu stehlen. Hier einige detaillierte Hinweise dazu, auf was Sie besonders achten müssen, um nicht Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden:
- Verwenden Sie keine Links oder Telefonnummern aus verdächtigen E-Mails, um Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen.
Rufen Sie stattdessen die Website des Unternehmens direkt auf, indem Sie dessen Adresse eingeben, oder rufen Sie das Unternehmen unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer an und fragen Sie nach, was es mit der Nachricht auf sich hat.
Selbst wenn ein Link echt aussehen mag, können Hacker die eigentliche Webadresse getarnt haben, zu der Sie geleitet werden, wenn Sie auf den Link klicken.
- Füllen Sie niemals Formulare in einer E-Mail aus.
Wenn die E-Mail selbst Felder enthält und Sie aufgefordert werden, persönliche Informationen in diese Felder einzugeben, sollten Sie das auf keinen Fall tun. Gehen Sie direkt zur Website des Unternehmens und versuchen Sie dort, das Formular zu finden. Wenn es sich um eine rechtmäßige Anfrage handelt, dann finden Sie die notwendigen Formulare und Informationen ganz bestimmt direkt auf der Website des Unternehmens.
- Achten Sie immer darauf, dass Sie eine abgesicherte Website benutzen, wenn Sie Kreditkartendaten oder andere persönliche Informationen eingeben.
Ob Sie sich auf einer abgesicherten Website befinden, erkennen Sie daran, dass die Adresse mit "https://" beginnt und dass ein gelbes Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste Ihres Browsers angezeigt wird.
Wenn diese beiden Merkmale nicht vorhanden sind, dann ist die Website, auf der Sie sich gerade befinden, nicht sicher und möglicherweise gar nicht die Website, für die sie sich ausgibt. Weitere Details erhalten Sie, wenn Sie auf das gelbe Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste doppelklicken. Dann erhalten Sie genaue Informationen zur Sicherheit der Website, zum Beispiel den genauen Namen der Website.
- Aktivieren Sie die Antiphishing-Erkennung Ihres Webbrowsers.
Die meisten der heute gebräuchlichen Webbrowser (z. B. Internet Explorer 7 und höher, Firefox, Safari und Google Chrome) verfügen über die Option zur Überprüfung der von Ihnen besuchten Websites, um sicherzustellen, dass es sich bei ihnen nicht um bekannte Phishing-Websites handelt.
Wenn diese Funktion aktiviert ist, zeigt der Webbrowser eine Warnung an (z. B. wird die Adressleiste rot dargestellt, oder eine Meldung teilt mit, dass die von Ihnen besuchte Website unsicher ist), wenn Sie eine Website aufrufen, die bekanntermaßen zu einem Phishing-Angriff führt. Sie sollten dann diese Website nicht aufsuchen.
- Scannen Sie alle E-Mail-Anhänge vor dem Senden oder Empfangen.
Einige Antivirusprogramme arbeiten mit den gängigsten E-Mail-Programmen zusammen und scannen automatisch alle ein- und ausgehenden E-Mails. Wenn Ihr Antivirusprogramm nicht über diese automatische Option verfügt, benutzen Sie es dazu, jeden E-Mail-Anhang, den Sie empfangen, manuell zu scannen, bevor Sie ihn öffnen. Es empfiehlt sich, auch ausgehende Anhänge zu scannen, um nicht unwissentlich ein Virus zu verbreiten.
- Scannen Sie alle Dateien, die Sie über File-Sharing-Dienste, Chat- oder Messenger-Programme empfangen.
Virenautoren benutzen mit Vorliebe File-Sharing-, Chat- oder Messenger-Dienste, um Ihre Viren zu verbreiten. Scannen Sie alle Dateien, die Sie über diese Dienste erhalten, und seien Sie insbesondere dann vorsichtig, wenn Sie Dateien von Ihnen unbekannten Personen erhalten!
- Konfigurieren Sie Ihr E-Mail-Programm so, dass neue Nachrichten nicht automatisch geöffnet werden.
Viele Viren, die per E-Mail verschickt werden, machen sich die Tatsache zunutze, dass einige E-Mail-Programme automatisch eine Vorschau liefern oder eine Nachricht öffnen wollen. Deaktivieren Sie diese Option, um verdächtige E-Mails zu löschen, bevor sie angezeigt werden. Dadurch reduzieren Sie die Gefahr, sich ein Virus oder ein bösartiges Programm auf Ihrem Computer einzufangen.
- Scannen Sie alle Disketten oder sonstigen Wechselmedien, bevor Sie auf diesem Datenträger befindliche Dateien öffnen.
Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie diesen Datenträger von jemandem erhalten haben, den Sie nicht kennen.
- Nehmen Sie eine Diskette aus dem Diskettenlaufwerk, wenn Sie Ihren Computer neu starten.
Viele Viren, die das BIOS verändern oder Festplatten formatieren, sind so entwickelt worden, dass sie von einer Diskette aus während des Hochfahrens aktiv werden.
- Halten Sie nach unerwarteten Makros in Microsoft Office-Dokumenten Ausschau.
Obwohl Makros in Microsoft Office-Dokumenten in der Regel ungefährlich sind, können sie als Auslöser für Viren verwendet werden. Wenn Sie ein Microsoft Office-Dokument von jemand Unbekanntem öffnen, das Makros enthält, führen Sie diese nicht aus. Sie sollten Makros auch dann nicht ausführen, wenn für ein Dokument gemeldet wird, dass es Makros enthält, und Sie wissen, dass es keine enthalten sollte.
- Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem, Ihren Browser und andere wichtige Anwendungen regelmäßig.
Viele Sicherheitsgefahren sind leicht vermeidbar, wenn Sie Ihre Software regelmäßig aktualisieren. Microsoft bietet zwei Aktualisierungsdienste an - Windows Update und Office Update -, die automatisch nach allen wichtigen Sicherheitsaktualisierungen und weiteren empfohlenen Aktualisierungen für Windows, Internet Explorer und Microsoft Office-Anwendungen suchen.
- Sichern Sie Ihre Daten oft!
Regelmäßige Datensicherung und von Ihrem Computer separate Datensicherungskopien sind eine sehr gute Absicherung gegen Datenverlust durch Viren. Durch regelmäßige Datensicherung können Sie Ihre Dateien jederzeit wiederherstellen, falls sie von einem Virus infiziert oder gelöscht werden sollten. Sobald die Datensicherung abgeschlossen ist, nehmen Sie den Datenträger aus dem Laufwerk. Auf diese Weise kann Ihr Datensicherungsträger nicht ebenfalls infiziert werden, falls Ihr System sich ein Virus einfangen sollte. Versehen Sie Ihre Datensicherungsträger mit dem Datum der Datensicherung, so dass Sie bestimmen können, von welchen Datenträgern Sie eine "saubere" Version Ihrer Dateien wiederherstellen können. (Weitere Tipps und Tricks zur Datensicherung...)
Was soll ich tun, wenn ich denke, dass ich bereits Daten durch eine Virusinfektion verloren habe?
Zuallererst Ruhe bewahren! In vielen Fällen verhindert ein Virus meist nur den Zugriff auf Ihre Daten, aber die Daten an sich sind eventuell noch intakt.
Wenn Sie der Meinung sind, dass sich das Virus immer noch auf Ihrem Computer befindet: Wenn Sie das Virus, den Wurm oder den Trojaner noch nicht entfernt oder das System noch nicht bereinigt haben, sollten Sie damit beginnen, Ihren Computer zu isolieren und das Virus zu suchen und es zu entfernen.
Isolieren Sie Ihren Computer
Wenn der betroffene Computer ein eigenständiger Computer ist, können Sie diesen Schritt überspringen. Wenn Ihr Computer jedoch zu einem Heim- oder Firmennetzwerk gehört (z. B. über ein Funknetzwerk, eine LAN- oder VPN-Verbindung), sollten Sie so schnell wie möglich folgende Schritte durchführen, um die anderen Computer im Netzwerk zu schützen:
- Entfernen Sie den Computer unverzüglich vom Netzwerk. Da viele Viren und Würmer dazu entwickelt wurden, sich über ein Computernetzwerk zu verbreiten, ist es für das Virus auf diese Weise unmöglich, auf andere Computer im Netzwerk zu gelangen.
- Wenn Sie zu einem Firmennetzwerk gehören und eine IT-Abteilung, einen Informationsschalter oder einen Systemadministrator haben, benachrichtigen Sie diese umgehend darüber, dass Ihr Computer eventuell infiziert sein könnte. Dadurch können diese umgehend reagieren, falls das Virus oder der Wurm sich eventuell doch schon verbreiten konnte, bevor Sie Ihren Computer vom Netzwerk getrennt haben. In vielen Fällen sind sie Ihnen auch gerne dabei behilflich, eine eventuelle Infektion zu erkennen und diese von Ihrem Computer zu entfernen.
Die Virensuche
Sobald Sie sichergestellt haben, dass andere Computer nicht infiziert werden können, können Sie damit beginnen, das Virus auf Ihrem Computer zu bestimmen. Wenn Sie auf Ihrem Computer eine Antivirussoftware installiert haben, aktualisieren Sie als Erstes die Virendefinitionen. Wenn Sie kein Antivirusprogramm installiert haben, versuchen Sie es mit einem Online-Antivirusprogramm (wie z. B. den oben erwähnten). Diese Online-Antivirusprogramme laufen immer mit den aktuellsten Virendefinitionen und können in vielen Fällen auch andere Sicherheitslücken erkennen.
Wenn Sie sich nicht mit dem Internet verbinden können, um Ihre Virendefinitionen zu aktualisieren oder einen Online-Scan durchzuführen, haben Sie in der Regel zwei Möglichkeiten (je nachdem, welche Antivirussoftware Sie verwenden):
- Laden Sie die aktuellsten Virendefinitionen von einem nichtinfizierten Computer auf eine Diskette oder eine CD-RW herunter und aktualisieren Sie die Virendefinitionen dann manuell auf dem infizierten Computer, oder
- verwenden Sie die Antivirussoftware eines nichtinfizierten Computers, um einen Satz bootfähiger Disketten oder CDs zu erstellen, mit denen Sie dann Ihren Computer als Teil des Systemstarts scannen können.
Wichtig: Bevor Sie mit dem Virenscan auf Ihrem Computer beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie die Option "Automatische Reparatur" bei Ihrer Antivirussoftware deaktiviert haben. Auf diese Weise werden infizierte Dateien nicht automatisch gelöscht.
Wenn die Antivirussoftware auf dem neuesten Stand ist, scannen Sie alle Laufwerke und alle Dateitypen Ihres Systems. Wenn eine Infektion gefunden wird, sollten Sie von der Software Anweisungen erhalten, wie Sie die Infektion von Ihrem Computer entfernen können. In den meisten Fällen kann die Infektion entfernt werden, ohne dass irgendwelche Daten verloren gehen.
Wenn keine Infektion gefunden wurde oder Sie auf die Daten, nach denen Sie gesucht haben, immer noch nicht zugreifen können, nachdem der Virenscan abgeschlossen und die Infektion entfernt wurde, helfen Ihnen die Experten für die Datenwiederherstellung von Iomega gerne weiter! Rufen Sie uns unter unserer Hotline an, und unsere Mitarbeiter werden sich sehr gerne mit Ihnen über die von Ihnen durchgeführten Schritte und die aufgetretenen Probleme unterhalten.
Falls es notwendig ist, werden Ihnen unsere Experten ggf. vorschlagen, Ihr Medium für eine risikofreie und kostenlose Diagnose an unseren Datenwiederherstellungsdienst zu schicken. Diese umfasst eine vollständige Diagnose im Labor und ein ehrliches Angebot ohne irgendwelche Verpflichtungen!
Weitere Informationen...
Auf den folgenden Websites finden Sie wertvolle Informationen darüber, wie Sie die Sicherheit im Online-Verkehr garantieren können und wie Sie sich vor Viren, Phishing und vielen anderen Sicherheitsgefahren aus dem Internet schützen können (durch Klicken auf die Links wird ein neues Fenster bzw. ein neuer Tab geöffnet):
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