So vermeiden Sie Datenverlust durch Viren Startseite » Virenschutz
 |
Auch wenn Computerviren und Sicherheitslücken nicht die Hauptursache eines Datenverlusts sind, so sind sie dennoch eine bedeutende Ursache. Die Mehrheit der Experten stimmt darin überein, dass Viren, Würmer, Trojaner und andere Sicherheitsgefahren für 10-20% aller Datenverluste verantwortlich sind!
Glücklicherweise gibt es ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen, die jeder, der einen Computer benutzt, treffen kann, um sich gegen Datenverlust durch dieses Gefahren zu schützen.
|
Was sind Viren, und worin besteht der Unterschied zwischen einem Virus, einem Wurm und einem Trojaner?
- Viren: Ein Virus ist ein bösartiges, künstliches Programm oder ein bösartiger, künstlicher Code, der auf Ihrem Computer arbeitet, ohne dass Sie in den meisten Fällen wissen, dass er überhaupt existiert. Ein Virus wurde dazu entwickelt, automatisch zu starten (oft übernimmt er einen Teil eines anderen Programms und in manchen Fällen sogar einen Teil des Systemstarts Ihres Computers) und sich auch automatisch zu replizieren (oder zu reproduzieren) und in Form mehrerer Dateien auf Ihrem Computer oder auch auf mehreren Computern eines Netzwerks zu vervielfachen. Manche Viren sind einfach nur störend (indem sie lästige Nachrichten oder anzügliche Bilder anzeigen und sich danach vervielfältigen), aber andere können sehr gefährlich sein und Dateien löschen, Programme beschädigen oder sogar den Zugriff auf komplette Laufwerke verhindern.
- Würmer: Ein Wurm ist ein Programm, das dazu entwickelt wurde, sich schnell von Computer zu Computer zu verbreiten. Oft verschickt er sich eigenständig an Adressen aus ihrem E-Mail-Programm oder an Benutzer Ihres Messenger-Services. Die meisten Würmer starten automatisch und sind nicht auf andere Programme angewiesen, um zu starten.
- Trojaner: Ein Trojaner ist ein bösartiges Programm, das dazu entwickelt wurde, unerwünschte Effekte hervorzurufen. Dazu gehören Datenverlust oder die Einrichtung von Hintertüren für Datendiebstahl oder Hacking. Trojaner tarnen sich jedoch oftmals als harmloses Spiel, als Witz oder sogar als ein Tool zur Virenentfernung auf Ihrem Computer. Trojaner vervielfachen sich in der Regel nicht, können aber sehr gefährlich sein.
Was sind Sicherheitsgefahren und -lücken?
Sicherheitsgefahren sind in der Regel bekannte Sicherheitslücken oder Schwachstellen in dem Betriebssystem oder in einem Programm, das Sie benutzen. Bösartige Hacker oder Organisationen können versuchen, mittels dieser Sicherheitslücken auf Ihrem Computer Programme auszuführen, auf Daten oder sogar auf solche Informationen zuzugreifen, die normalerweise vertraulich sind, z.B. Kennwörter oder persönliche Daten. Weil diese Sicherheitslücken über das Internet einfach auszunutzen sind, haben diese Sicherheitsgefahren für gewöhnlich Auswirkungen auf Programme, die mit dem Internet arbeiten, wie Browser, E-Mail-Programme oder sogar Ihr Betriebssystem.
Wenn Sicherheitsgefahren entdeckt werden, stellen Softwarehersteller oft Patches, Updates, Servicepakete oder Anweisungen zur Verfügung, wie Sie Ihren Computer gegen diese Sicherheitslücken schützen können.
Wie kann ich meinen Computer gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Sicherheitsgefahren schützen?
- Verwenden Sie ein Antivirusprogramm. In unserer heutigen Welt sollten Computerbenutzer ein Antivirusprogramm als einen wesentlichen Teil Ihres Computers betrachten. Antivirusprogramme sind von diversen Herstellern und in beinahe jedem Geschäft, das Computersoftware verkauft, erhältlich, und viele Anbieter stellen kostenlose Antivirussoftware zum Herunterladen zur Verfügung
- Wenn Sie keine Software auf Ihrem Computer installieren können, verwenden Sie ein Online-Antivirusprogramm. Diverse Antivirus-Anbieter -- einschließlich Symantec, McAfee, und Trend Micro -- bieten auf Ihrer Webseite kostenlose Online-Antivirusprogramme.
- Aktualisieren Sie Ihre Virendefinitionen regelmäßig. Ständig werden neue Viren, Würmer und Trojaner entwickelt. Alle seriösen Antivirussoftwareanbieter bieten Ihnen aktualisierte "Virendefinitionen" (diese enthalten die Informationen, nach welchen Viren die Antivirussoftware suchen soll) entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zum Herunterladen an. Sie sollten Ihre Virendefinitionen mindestens einmal pro Woche aktualisieren.
- Führen Sie Ihr Antivirusprogramm mindestens einmal pro Woche aus. Viele Antivirusprogramme können automatisch im Hintergrund ausgeführt werden und neue Viren identifizieren, bevor diese irgendwelchen Schaden anrichten können. Es ist jedoch trotzdem empfehlenswert, Ihr gesamtes System mindestens einmal pro Woche auf Viren überprüfen zu lassen. Sie können dies manuell machen, aber für die meisten Programme können Sie auch einen Zeitplan einrichten und sie ausführen, wenn Ihr Computer nicht benutzt wird.
- Scannen Sie alle E-Mail-Anhänge vor dem Senden oder Empfangen. Einige Antivirusprogramme arbeiten mit den gängigsten E-Mail-Programmen zusammen und scannen automatisch alle ein- und ausgehenden E-Mails. Wenn Ihre Antivirusprogramm nicht über diese Option verfügt, benutzen Sie es dazu, jeden E-Mail-Anhang, den Sie empfangen, zu scannen, bevor Sie ihn öffnen. Es empfiehlt sich, auch ausgehende Anhänge zu scannen, um nicht unwissentlich einen Virus zu verbreiten.
- Scannen Sie alle Dateien, die Sie über ein Chat- oder Messenger-Programm empfangen. Virenautoren benutzen mit Vorliebe Chat- oder Messenger-Programme, um Ihre Viren zu verbreiten. Scannen Sie alle Dateien, die Sie über ein Chat- oder Messenger-Programm erhalten, und seien Sie insbesondere dann vorsichtig, wenn Sie Dateien von Ihnen unbekannten Personen erhalten!
- Konfigurieren Sie Ihr E-Mail-Programm so, dass neue Nachrichten nicht automatisch geöffnet werden. Viele Viren, die per E-Mail verschickt werden, machen sich die Tatsache zunutze, dass einige E-Mail-Programme automatisch eine Vorschau liefern oder eine Nachricht öffnen wollen. Deaktivieren Sie diese Option, um verdächtige E-Mails zu löschen, bevor sie angezeigt werden. Dadurch reduzieren Sie die Gefahr, sich einen Virus oder ein bösartiges Programm auf Ihrem Computer einzufangen.
- Scannen Sie alle Disketten oder sonstige Wechselmedien, bevor Sie sich auf diesem Datenträger befindliche Dateien öffnen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie diesen Datenträger von jemandem erhalten haben, den Sie nicht kennen.
- Nehmen Sie eine Diskette aus dem Diskettenlaufwerk, wenn Sie Ihren Computer neu starten. Viele Viren, die das BIOS verändern oder Festplatten formatieren, sind so entwickelt worden, dass Sie von einer Diskette aus während des Hochfahrens aktiv werden.
- Halten Sie nach unerwarteten Makros in Microsoft Office-Dokumenten Ausschau. Obwohl Makros in Microsoft Office-Dokumenten in der Regel ungefährlich sind, können Sie als Auslöser für Viren verwendet werden. Wenn Sie ein Microsoft Office-Dokument von jemand Unbekanntem öffnen, das Makros enthält, führen Sie diese nicht aus. Sie sollten Makros auch dann nicht ausführen, wenn ein Dokument Makros enthält und Sie wissen, dass es keine enthalten sollte.
- Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem, Ihren Browser und andere wichtige Anwendungen regelmäßig. Viele Sicherheitsgefahren sind leicht vermeidbar, wenn Sie Ihre Software regelmäßig aktualisieren. Microsoft bietet zwei Aktualisierungsdienste an -- Windows Update und Office Update -- die automatisch nach allen wichtigen Sicherheitsaktualisierungen und weiteren empfohlenen Aktualisierungen für Windows, Internet Explorer und Microsoft Office-Anwendungen suchen.
- Sichern Sie Ihre Daten oft! Regelmäßige Datensicherung und von Ihrem Computer separate Datensicherungskopien sind eine sehr gute Absicherung gegen Datenverlust durch Viren. Durch regelmäßige Datensicherung können Sie Ihre Dateien jederzeit wiederherstellen, falls sie von einem Virus infiziert oder gelöscht werden sollten. Sobald die Datensicherung abgeschlossen ist, nehmen Sie den Datenträger aus dem Laufwerk. Auf diese Weise kann Ihr Datensicherungsträger nicht ebenfalls infiziert werden, falls Ihr System sich einen Virus einfangen sollte. Versehen Sie Ihre Datensicherungsträger mit dem Datum der Datensicherung, so dass Sie bestimmen können, von welchen Datenträgern Sie eine "saubere" Version Ihrer Dateien wiederherstellen können. (Weitere Tipps und Tricks zur Datensicherung...)
Welche Viren- und Sicherheitsgefahren gibt es momentan? Wo kann ich mehr über einen bestimmten Virus erfahren?
Viele Antivirussoftwareanbieter bieten Listen mit den derzeit aktuellen Viren, Würmern, Trojanern und Sicherheitshinweisen an. Zusätzlich dazu haben diese Webseiten für gewöhnlich auch eine "Virendatenbank" mit ausführlicheren Informationen über bestimmte Viren und Gefahren.
Was soll ich tun, wenn ich denke, dass ich bereits Daten durch eine Virusinfektion verloren habe?
Zuallererst Ruhe bewahren! In vielen Fällen verhindert ein Virus meist nur den Zugriff auf Ihre Daten, aber die Daten an sich sind eventuell noch intakt.
Wenn Sie der Meinung sind, dass sich der Virus immer noch auf Ihrem Computer befindet: Wenn Sie den Virus, Wurm oder Trojaner noch nicht entfernt oder das System noch nicht bereinigt haben, sollten Sie damit beginnen, Ihren Computer zu isolieren und den Virus zu suchen und ihn zu entfernen.
Isolieren Sie Ihren Computer Wenn der betroffene Computer ein eigenständiger Computer ist, können Sie diesen Schritt überspringen. Wenn Ihr Computer jedoch zu einem Heim- oder Firmennetzwerk gehört (z. B. über ein Funknetzwerk, eine LAN- oder VPN-Verbindung), sollten Sie so schnell wie möglich folgende Schritte durchführen, um die anderen Computer im Netzwerk zu schützen:
- Entfernen Sie den Computer unverzüglich vom Netzwerk. Da viele Viren und Würmer dazu entwickelt wurden, sich über ein Computernetzwerk zu verbreiten, ist es für den Virus auf diese Weise unmöglich, auf andere Computer im Netzwerk zu gelangen.
- Wenn Sie zu einem Firmennetzwerk gehören und eine IT-Abteilung, einen Informationsschalter oder einen Systemadministrator haben, benachrichtigen Sie diese umgehend darüber, dass Ihr Computer eventuell infiziert sein könnte. Dadurch können diese umgehend reagieren, falls der Virus oder Wurm sich eventuell doch schon verbreiten konnte, bevor Sie Ihren Computer vom Netzwerk getrennt haben. In vielen Fällen sind sie Ihnen auch gern dabei behilflich, eine eventuelle Infektion zu erkennen und diese von Ihrem Computer zu entfernen.
Die Virensuche Sobald Sie sichergestellt haben, dass andere Computer nicht infiziert werden können, können Sie damit beginnen, den Virus auf Ihrem Computer zu bestimmen. Wenn Sie auf Ihrem Computer eine Antivirussoftware installiert haben, aktualisieren Sie als Erstes die Virendefinitionen. Wenn Sie kein Antivirusprogramm installiert haben, versuchen Sie es mit einem Online-Antivirusprogramm (wie z. B. den oben erwähnten). Diese Online-Antivirusprogramme laufen immer mit den aktuellsten Virendefinitionen und können in vielen Fällen auch andere Sicherheitslücken erkennen.
Wenn Sie sich nicht mit dem Internet verbinden können, um Ihre Virendefinitionen zu aktualisieren oder einen Online-Scan durchzuführen, haben Sie in der Regel zwei Möglichkeiten (je nachdem, welche Antivirussoftware Sie verwenden):
- Laden Sie die aktuellsten Virendefinitionen von einem nichtinfizierten Computer auf eine Diskette oder eine CD-RW herunter und aktualisieren Sie die Virendefinitionen dann manuell auf dem infizierten Computer, oder
- verwenden Sie die Antivirussoftware eines nichtinfizierten Computers, um einen Satz bootfähiger Disketten oder CDs zu erstellen, mit denen Sie dann Ihren Computer als Teil des Systemstarts scannen können.
Wichtig: Bevor Sie mit dem Virenscan auf Ihrem Computer beginnen, vergewissern Sie sich, dass die Option "Automatische Reparatur" bei Ihrer Antivirussoftware deaktiviert haben. Auf diese Weise werden infizierte Dateien nicht automatisch gelöscht.
Wenn die Antivirussoftware auf dem neuesten Stand ist, scannen Sie alle Laufwerke und alle Dateitypen Ihres Systems. Wenn eine Infektion gefunden wird, sollten Sie von der Software Anweisungen erhalten, wie Sie die Infektion von Ihrem Computer entfernen können. In den meisten Fällen kann die Infektion entfernt werden, ohne dass irgendwelche Daten verloren gehen.
Wenn keine Infektion gefunden wurde oder Sie auf die Daten, nach denen Sie gesucht haben, immer noch nicht zugreifen können, nachdem der Virenscan abgeschlossen und die Infektion entfernt wurde, helfen Ihnen die Experten für die Datenwiederherstellung von Iomega gern weiter! Rufen Sie uns unter unserer gebührenfreien Hotline an, und unsere Mitarbeiter werden sich sehr gern mit Ihnen über die von Ihnen durchgeführten Schritte und die aufgetretenen Probleme unterhalten.
Falls es notwendig ist, werden Ihnen unsere Experten ggf. vorschlagen, Ihr Medium für eine risikofreie und kostenlose Diagnose an unseren Datenwiederherstellungsdienst zu schicken. Diese umfasst eine vollständige Diagnose im Labor und ein ehrliches Angebot ohne irgendwelche Verpflichtungen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um mit der kostenlosen Bewertung zur Datenwiederherstellung zu beginnen, oder rufen Sie uns an!
... oder Rufen Sie unsere Kundendienst-Hotline an!
Kostenlose Bewertung und Angebot |
Selbsthilfe-Datenwiederherstellungssoftware |
Was ist Datenwiederherstellung? |
Risikofreier Prioritätsdienst |
Economy-Dienst |
Datenwiederherstellungsdienst vor Ort |
Wir bieten Ihnen: |
Datenwiederherstellung für Festplattenlaufwerke |
Wiederherstellung von Server-/RAID-Arrays |
Datenwiederherstellung für Wechselmedien |
Wiederherstellung von Bandsicherungen |
Anwendungs- und SQL-/Datenbankwiederherstellung |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema Datenverlust |
Viren und Sicherheitsgefahren |
Tipps und Tricks zur Datensicherung
Internationale Sites:
U.S./Canada |
Europe (English) |
Europa (Deutsch) |
Europe (Français)
Bedingungen |
Datenschutzrichtlinien
© Copyright (c) 2006-2008 Iomega Corporation |